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Musik des Elisabethanischen Zeitalters (archivierte Seite)
(Erstellt am 08/07/2012)
Matinée in der Kapelle Klein Jerusalem am 2. September
Sopranistin Clementine Jesdinsky (unser BIld) ist, begleitet von Humberto Quesquen auf der Laute, ist am Sonntag, 2. September, im Rahmen einer Matinée in der Kapelle Klein Jerusalem zu hören: Musik des Elisabethanischen Zeitalters wird erklingen.
Die lange Regierungszeit Elisabeth I. von 1558 bis 1603 war Englands „Goldenes Zeitalter“. Das fidele England war lebensfroh, was sich dann auch in der Musik und in der Literatur, der Architektur und abenteuerhungrigen Seefahrern ausdrückte. Clementine Jesdinsky (Sopran) und Humberto Quesquen entführen mit ihrer Musik in diese außergewöhnliche Epoche, die geprägt wurde von Komponisten wie Thomas Campion, Robert Jones oder John Dowland.
Clementine Jesdinsky studierte in Düsseldorf Gesang bei den Professoren Reichelt, Lindsley und Krämer. Gastspiele führten sie an die Opernhäuser von Düsseldorf, Duisburg, Halle und Dresden, Konzertreisen nach Italien, Polen und Chile. 1999 gründete sie das „Ensemble Cassander“ für Neue Musik, mit welchem sie mehrfach Schönbergs Pierrot lunaire aufführte. Zu den Höhepunkten ihrer musikalischen Laufbahn gehörten auch Auftritte beim „Festival de musica contemporanea“ in Palma, dem „Printemps des Artes“ in Monte Carlo und dem Festival „Europa ohne Grenzen“ in der Tonhalle Düsseldorf.
"Laute" Unterstützung aus Peru
Humberto Quesquen stammt aus Peru, dort erhielt er ersten Unterricht von seinem Vater. 1966 begann er das Studium der klassischen Gitarre am „Real Conservatorio Superior de Musica de Madrid“, welches er 1970 mit dem Konzertexamen abschloss. Seit 1971 konzertiert er in Spanien, Belgien, den Niederlanden, Polen, Deutschland und anderen europäischen Ländern. Von 1975 bis 1992 war er Dozent an der Universität Duisburg, anschließend bis 2010 an der Musikschule der Stadt Krefeld. Seit 1990 hat er sich außerdem auf Interpretationen von Renaissance- und Barockmusik auf nachgebauten Instrumenten jener Epochen spezialisiert.
Auf dem Programm steht unter anderem Musik von Thomas Campion, Robert Jones, Thomas Robinson und John Dowland. Los geht es am Sonntag, 2. September, um 11 Uhr in der Kapelle Klein Jerusalem, Karten (10 Euro) gibt es beim Kulturteam der Stadt Willich im Verwaltungsgebäude des St. Bernhard- Gymnasiums und bis zum 17. August auch noch an der Theaterkasse im Vorwerk Schloss Neersen.

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