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Von Amtszeit bis Kamerunschaf (archivierte Seite)
(Erstellt am 02/15/2012)
Kolpingschüler „löcherten“ Bürgermeister Josef Heyes
Nein, um Fragen verlegen waren die rund 70 Viertklässler der Willicher Kolpingschule, die am gestrigen Mittwoch Bürgermeister Josef Heyes im Schloss Neersen besuchten, wahrlich nicht: Fast anderthalb Stunden löcherten sie Heyes mit Fragen rund um seinen Beruf, aber auch die Frage nach Privatem wie den Haustieren (hier konnte Heyes mit Exotik punkten: Kamerunschafe hat nun wirklich nicht jeder...) wurden nicht ausgespart.
Die Kids waren sehr interessiert und gut vorbereitet, und die Frage, wie man eigentlich Bürgermeister wird, fehlte ebenso wenig wie die Frage, ob der Job Spaß mache – und ob Heyes schon mal Entscheidungen bereut habe. Heyes blieb keine Antwort schuldig. Er beschrieb unter anderem ausführlich, wie er Bürgermeister geworden sei, klar mache ihm der Job große Freude – und auch in Sachen „bereute Entscheidungen“ machte Heyes aus seinem Herzen keine Mördergrube: Es sei wichtig, sich regelmäßig selbst zu hinterfragen, und natürlich gebe es sicher bei jedem auch Dinge, die man im Rückblick anders machen würde.
Auf alle Fälle waren die Kinder vom Besuch beim Bürgermeister, dem Schloss und der dort hängenden Virmondschen Ahnengalerie angemessen beeindruckt – und stellten sich zum Abschluss gern für ein Erinnerungsfoto mit „ihrem“ Bürgermeister auf die Schlosstreppe. Foto: plu/Pressestelle Willich

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