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50 gegen den Uhrzeigersinn

(Erstellt am 05.06.2020 )

Plüschrobbe mit Corona-Gesichtsschutz vor Sportbecken

De Bütt: Hallenbad öffnet „sehr eingeschränkt“ am Samstag

„Sehr eingeschränkt“, so Badleiter Philipp Bauknecht, „öffnen wir am Samstag das Hallenbad der Bütt - sehr eingeschränkt, weil die aktuell noch gültige Corona-Schutzverordnung nichts anderes zulässt.“

Konkret steht lediglich das Sportschwimmerbecken zur Verfügung. Alle anderen Becken und die Rutsche dürfen nicht freigegeben werden. Somit ist nur das Schwimmen unter sportliche Gesichtspunkten möglich.

Nur 50 Personen dürfen gleichzeitig ins Bad, wegen der stark eingeschränkten Besucherzahl läuft der Kartenverkauf nicht über den Onlineshop, Tickets gibt es nur an der Kasse. Und auch die persönlichen Daten müssen von Hand mit den Zeiten von Eintritt und Verlassen eingetragen werden. Dazu gibt’s nähere Auskunft beim Eintritt.

Maskenpflicht bis zum Spind

Bis zum Spind herrscht Maskenpflicht. Ab dort darf die Maske abgelegt werden, beim Gehen wird direkt ab Spind die Maske wieder aufgesetzt. Es werden ausschließlich 2 Stunden Tickets verkauft und die Preise stark angepasst. Erwachsene zahlen 2,50 Euro, Kinder 1,75€; bei Überziehen der Zeit fallen pauschal 2,50 pro Person an. Sportschwimmerkarten sind ganz normal gültig.

Da nur ein Schwimmerbecken zur Verfügung steht, dürfen auch nur Schwimmer ins Bad; deswegen ist das Mindestalter auf 6 Jahre hoch gesetzt. Bauknecht:

„Das heißt konkret, dass Kinder unter 6 Jahren keinen Zutritt ins Bad erhalten und das Nichtschwimmer kein Becken zur Nutzung haben. Und analog hierzu gilt die Regelung, dass Kinder unter 10 Jahren nur in Begleitung eines Erwachsenen kommen dürfen.“

Genügend Spinde

In der Halle steht jede zweite Umkleidekabine (und über 70 Spinde) zur Verfügung. Bauknecht: „Somit bekommt jeder sicher einen Spind – alle Sammelumkleiden bleiben jedoch gesperrt.“ Vor allem im Umkleidebereich muss dringend auf das Einhalten der Abstandsregeln geachtet werden.

Die Duschen sind ebenfalls nutzbar und entsprechend beschildert. Das Föhnen ist nicht gestattet, dementsprechend sind alle Steckdosen und Vorrichtungen zum Föhnen außer Betrieb. Außerdem gibt es eine konkrete Wegeführung: Der Zugang zum Bad erfolgt nicht wie üblich über den Freizeitbereich, sondern ausschließlich über den linken Gang Richtung Sammelumkleiden, verlassen kann man das Bad über die Türen beim Freizeitbereich in der Nähe des Babybeckens – alles ist entsprechend beschildert. Sitz- und Ablagemöglichkeiten stehen in der Halle nur sehr wenige zur Verfügung. Bauknecht:

„Wir bitten die Gäste, nur das Nötigste mit ins Bad zu nehmen. Unsere ,Liegewiese‘ der Halle steht jedoch zur Verfügung. Dort können persönliche Gegenstände dauerhaft deponiert werden.“

Schließlich zum Schwimmen: Im Sportschwimmerbecken sind - wie im Freibad -  zwei Bahnen zusammengefasst. Es wird immer gegen den Uhrzeigersinn geschwommen. Eingang und Ausgang sind ebenfalls deutlich markiert. Spaß machen die ganzen Einschränkungen niemand – auch nicht dem Team der Bütt, dass mehr Arbeit für weniger Kunden und Schwimmspaß hat. Aber man möchte, so Bauknecht, dem Kunden immerhin bieten, was unter den gegebenen Vorschriften möglich ist:

„Es ist, wie es ist. Wir hoffen sehr, dass wir unser Angebot mit der nächsten Lockerung der Verordnung erweitern können.“