Stadt Willich

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Rathaus & Service

Inhalt

„Beitrag zu Freiheit und Frieden"

(Erstellt am 06.07.2018 )

Bürgermeister unterzeichnen Urkunde

Freundschaftsvertrag zwischen Willich und Marugame (Japan) unterzeichnet

Der Rahmen war angemessen und entsprechend würdevoll: Im Ratssaal des Schlosses Neersen haben am Freitagmittag die Bürgermeister der beiden Städte Marugame (Japan) und Willich, Masaharu Kaji und Josef Heyes, eine Freundschaftsurkunde unterzeichnet.

Darin wird unter anderem erklärt, dass die „Kulturgeschichte beider Völker tief und unwiderruflich mit der gemeinsamen Verantwortung für den Weltfrieden, die Wahrung der Demokratie, die Sicherung der Freiheit, des auf Güteraustausch basierenden Wohlstands und den Erhalt der Umwelt verbunden“ sei; mit ihrem „historischen und kulturellen Eigentum wollen beide Kommunen einen wichtigen Beitrag dazu leisten“.

Eine würdige Zeremonie

Begegnungen fördern

Beide Kommunen erklären in der Urkunde die konkrete Absicht, den Austausch von Informationen über die Arbeit ihrer kommunalen Organe, zur Stadtentwicklung, zur Wirtschaft, zur Kultur zu entwickeln und zu pflegen und die guten freundschaftlichen Beziehungen aufgrund des gegenseitigen Verstehens zu festigen. Begegnungen zwischen ihren Einwohnern und Vereinen, besonders der Jugend, würden ausdrücklich begrüßt.

Den Festakt hatte Frau Prof. Mutsuko Fuiii am Steinway eingeleitet: Im Laufe der Veranstaltung kamen Felix Mendelssohn "Rondo Capriccioso" (E-Dur Op.14), Johannes Brahms Romance (F-Dur) und Schumanns Sonate für piaonoforte (g-moll, Op. 22) zum Vortrag.

Heyes dankt Frau Professor Fujii

In ihren Reden vor der Unterzeichnung der Urkunde hatten die beiden Bürgermeister das Besondere des Moments und der Freundschaft über Erdteile hinweg betont. Heyes führte unter anderem aus, dass die Freundschaft langfristig in mehr, in eine wahrhaftige Städtepartnerschaft münden solle; erste, sehr konkrete Schritte auch lebendigen Austauschs seien ja bereits mit der Begründung einer Schulpartnerschaft zwischen dem Schiefbahner St. Bernhard-Gymnasium und der Fujii-Gakuen-High-School im japanischen Marugame getan worden. Bürgermeister Kaji seinerseits stellte die Stadt Marugame mit ihren Besonderheiten und Schönheiten vor.

Shinsuke Toda, stellvertreter des leider kurzfristig verhinderten Generalkonsuls Mizuuchi, sagte der „jungen Freundschaft der beiden Städte eine große Zukunft“ voraus –

weil auf beiden Seiten Menschen zu finden sind, denen die deutsch-japanische Freundschaft wirklich etwas wert ist.

Kampfkunstvorführung

Den Festakt, dem auch Schüler der Stufe 10 des St. Bernhard-Gymnasiums beiwohnten, die im kommenden Jahr ihre Partnerschule in Marugame besuchen werden, beschloss dann die Demonstration höchster Schwert-Kampfkunst. Budo-ka Kenji Imanishi, ein Schulleiter der Sangawa-Schule der Schulgemeinschaft Fufii-Gakuen, zelebrierte  zehn Arten  des „Iaido“ („Der Weg des Schwertziehens“), eine japanische Besonderheit der Budo-Disziplin.

Programm für Delegation

Die Delegation aus Marugame mit Bürgermeister Masaharu Kaji hält sich übrigens bereits seit Donnerstagnachmittag in Willich auf. Am Vorabend hatte man bereits einen Empfang des Landtagspräsidenten Andre Kuper besucht. Bis zu ihrem Rückflug am Sonntagnachmittag werden die japanischen Göäste unter anderem die Eröffnung und eine Frühparade des ASV-Schützenfestes und damit hiesiges Brauchtum aus erster Hand erleben. Auf dem Programm stehen weiter unter anderem ein Empfang in der Residenz des Generalkonsuls in Erkrath und eine Stadtrundfahrt in Willich.

Im September wird Bürgermeister Josef Heyes seinerseits Marugame einen Gegenbesuch abstatten. 

Kontakt - für Details bitte Namen auswählen

Herr Heyes Telefon: 0 21 56 / 949-164 E-Mail senden