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Berlingeprägte Arbeiten

(Erstellt am 14.01.2020 )

Olacy Kus mit Nora Brüggemann und Jutta Saum

Olcay Kuş stellt ab kommenden Sonntag seine Bilder im Schloss aus

Street Art und Graffiti Berlins wurden zur wichtigsten Inspiration für Olcay Kuş: Bilder als Ausdruck der Wechselbeziehung zwischen architektonischem Kontext und dem gesellschaftlichen Leben darin sind entstanden. Und einige Arbeiten des Künstlers sind ab kommendem Sonntag in der Galerie Schloss Neersen zu erleben: Olcay Kuş stellt dann bis zum 9. Februar im Schloss aus. Kuratiert wird die Ausstellung in der Reihe „Blickwinkel“ von Jutta Saum vom Willicher Kulturteam.

Von Istanbul nach Berlin

1985 in Izmir geboren, besuchte Kuş das Işilay Sayqin-Gymnasium für Bildende Kunst, studierte bis zum Diplom im Kunstlehramt an der Dokuz Eylül Universität 2007 in Izmir und ist seither als freier Maler tätig. 2010 kam es zum Umzug nach Istanbul, seit 2018 ist sein Arbeits- und Lebensmittelpunkt Berlin.  Und natürlich beeinflussen diese Stadt und ihre Atmosphäre seine Arbeiten in ihrer Entstehung: Ein wesentlicher Aspekt seines künstlerischen Schaffens ist das persönlicher Erleben urbaner Architektur und pulsierender Großstadtatmosphäre, und in jüngster Zeit reflektieren seine Arbeiten verstärkt die Veränderung seines Lebensumfeldes: Die Erfahrung, aus seiner angestammten Metropole Istanbul in die Metropole Berlin zu wechseln, hat sichtbaren Niederschlag in seiner Kunst gefunden. Im Verhältnis zu seiner bisherigen Umgebung treten Unterschiede umso deutlicher zu Tage: Er gibt dem Neuen malerisch ein Gesicht.

Bei der Vernissage am Sonntag, 19. Januar ab 11 Uhr wird Bürgermeister Josef Heyes die Gäste begrüßen; eine Einführung in die Ausstellung gibt Kulturwissenschaftlerin Nora Brüggemann.    

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Frau Saum Telefon: 0 21 54 / 949-628 E-Mail senden