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Bilder, Farben erzählen lassen (archivierte Seite)

(Erstellt am 05.07.2016 )

Waleed Twafiq mit einem seiner Werke

Temporäres Atelier: Kunstprojekt zu Flucht, Vertreibung und Ankommen

So unterschiedlich ihr Schicksal sein mag, ist - die Liebe zur Kunst generell, aber auch zum Schaffen eigener Kunstwerke eint sie: Die Rede ist von den Flüchtlingen AL-saeedi yaseen aus Bagdad, Mohamad Tibi, Nesrin Mahmoud und Waleed Twafiq aus Syrien sowie Fithawit Yakob aus Eritrea. Fünf Menschen, die auf unterschiedlichsten Wegen in Willich gelandet sind - und sich jetzt am länder- und generationsübergreifenden Kunstprojekt „Was Willich sagen - was Willich fragen" zum Thema Flucht, Vertreibung und Ankommen beteiligen.

Die Willicher Künstlerin Beate Krempe steht und „steckt" - quasi als spiritus rector - hinter der Aktion. Ihr war in Gesprächen klar geworden, dass gerade in den letzten zwölf Monaten zahlreiche Flüchtlinge, die in ihrem Heimatland bereits künstlerisch tätig waren, in der Stadt Willich ein neues Zuhause fanden -

und auf der Suche nach einem kreativen Arbeitsumfeld für diese Menschen entstand die Idee des Projektes

, so Krempe, die Unterstützung fand: Der Arbeitskreis Fremde Willich (AKF) vermittelte, das Willicher Citymanagement klinkte sich ein und stellte Kontakt zum Dr. Marc-Thilo Sagner her, der schnell bereit war, seine aktuell leerstehende Immobilie an der Bahnstraße 14 in Willich kostenlos als temporäres „Atelier" zur Verfügung zu stellen. Weiter hilft die Neusser Werhahn-Mees Stiftung, das Bundesprogramm „Demokratie leben" wurde um Hilfe gebeten, Krempe Consulting/Druck ist mit von der Partie - an der Bahnstraße soll nun ein „interessanter und fruchtbarer Kulturaustausch", so Krempe, beginnen.

Kontakt - für Details bitte Namen auswählen

Frau Holter Telefon: 0 21 56 / 949-337 E-Mail senden
Herr Pluschke Telefon: 0 21 56 / 949-165 E-Mail senden