Stadt Willich

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Eine Collage voller Vermissen (archivierte Seite)

(Erstellt am 17.04.2020 )

Briefe und Gemaltes von Kindern

Kindertagesstätten geschlossen – wie Kinder und Erzieherinnen das erleben

Die Kindertagesstätten in der Stadt Willich bleiben wie im ganzen Land geschlossen – und wie im ganzen Land ist das für wirklich alle Beteiligten - hart. Alle fehlen sich: Den Kindern fehlen ihre Freundinnen und Freunde, aber ihnen fehlen auch „ihre“ Erzieherinnen - und natürlich wird auch andersherum ein Schuh draus: Den Erzieherinnen fehlen ihre Kleinen sehr.

Was alles passiert, um diese verordnete Distanz zu überbrücken, den Kontakt zu halten, sich nicht zu sehr zu vermissen, ist wirklich kreativ, beeindruckend, berührend.  

Sachlich betrachtet sieht es so aus: Im Lauf dieser Woche gab es in allen 25 Einrichtungen täglich durchschnittlich 53 Kinder in der Betreuung – eine leicht steigende Tendenz zu den Vorwochen; sechs Einrichtungen haben überhaupt keine Nachfrage. Michael Süßbeck, Leiter des gesamten Betriebs Tagesbetreuung für Kinder:

"Die Eltern gehen offenbar sehr sorgsam mit dieser Situation um, was wir natürlich sehr begrüßen.“

Ziel bleibt natürlich, auch in diesen Zeiten regelmäßig Kontakt zu den Kindern und den Eltern zu haben. Süßbeck: „Das gelingt ziemlich gut. Die Erzieherinnen sind engagiert und kreativ und probieren neue Dinge aus und versuchen, die Möglichkeiten neuer Medien zu nutzen. Aber auch fast vergessene alte Kulturtechniken, wie beispielsweise das Schreiben von Briefen, kommt wieder zum Zuge.“

Süßbeck hat in seinen Einrichtungen nachgefragt, wie konkret mit der sehr ungewohnten Situation umgegangen wird. Viele haben ihm geantwortet. Hier einmal als Auswahl collagenartig zusammengestellt einige konkrete, hier aber absichtlich nicht den Einrichtungen zugeordnete Beispiele:

Prämisse: Kontakt halten

„Wir schreiben wöchentlich einen Eltern- und einen Kinderbrief. Teilweise haben Kinder uns einen Brief per Post oder per Mail geschrieben oder gemalt. Darüber haben uns sehr gefreut. Dann schreiben wir ihnen einen persönlichen einen Brief per mail zurück. Zu Ostern haben wir den Kindern einen Osterbrief gestaltet, den Kolleginnen persönlich in den Briefkästen verteilt haben. An den Eltern haben wir einen Ostergruß als Collage vom Team geschickt. Kinder, die in dieser Zeit, Geburtstag haben, bekommen von uns einen Brief oder einen Anruf ihrer Stammgruppenerzieherin.“

„Ich möchte mich nochmal ganz herzlich bei Euch bedanken für die vielen Nachrichten und Wünsche in unterschiedlichster Form, die wir von Euch bekommen, bedanken! Wir haben auch so liebe und leckere Osterwünsche bekommen.“

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Herr Süßbeck Telefon: 0 21 54 / 949-542 E-Mail senden
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