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„Große Lösung“ - gelungen

(Erstellt am 11.09.2019 )

Der neue Trakt von außen

Neubau an der Leonardo-da-Vinci-Schule II in Anrath eingeweiht

Alles fertig: Offiziell wurde am Mittwochnachmittag an der Johannesstraße in Anrath der An- und Neubau an der Leonardo-da-Vinci-Schule II eingeweiht. Hintergrund, den auch Bürgermeister Josef Heyes in seiner Ansprache noch einmal verdeutlichte: Die 2014 gegründete Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule, originär am Klosterweg in der ehemaligen Realschule in Schiefbahn beheimatet, benötigte zusätzliche Räume für die Oberstufe – und da die Johannesschule in Anrath aufgrund des Auslaufens der Hauptschule frei wurde, wurde diese entsprechend zwecks Sanierung und Umbau ins Auge gefasst. Dazu war die Installation einer Kochküche in der ehemaligen Lehrküche und der Anbau eines Speiseraums geplant. Das Architekturbüro „Meyer Architekten“ aus Düsseldorf, schon in Sachen des Umbaus der Gelben Villa im St. Bernhard-Gymnasium tätig, erhielt den Auftrag.

Pläne erweitert

Blick über Zuhörer bei der Einweihung

„Unterwegs“ ergaben sich dann größere Sanierungsaufwände des eingeschossigen Klassentraktes aufgrund der desolaten Dachkonstruktion und Mängeln in der Bausubstanz – Folge war eine „große Lösung“, also der Abriss des eingeschossigen Bauteils und die Errichtung eines zweigeschossigen Baukörpers an selber Stelle. Im Erdgeschoss wurden Küche und Mensa sowie Sanitärräume geplant. Die vier notwendigen Klassen mit Differenzierungs- und Nebenräumen wurden im Obergeschoss einschließlich des erforderlichen Aufzuges untergebracht – wobei alle Planungen grundsätzlich in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit Schulleitung und den beteiligten städtischen Geschäftsbereichen erfolgte. Als Generalunternehmer fungierte die Firma Walter Bau aus Borken.

Helle Räume

 

Gäste der Einweihung

Die Baumaßnahme begann mit dem Abriss des eingeschossigen Klassentraktes in den Herbstferien 2017, es folgten Erd- und Fundamentarbeiten: Die notwendige „Rammpfahlgründung“ sorgte naturgemäß für größeres Aufsehen und auch Beschwerden in der umliegenden Nachbarschaft. Ansonsten verlief die Maßnahme dann bis zur fristgerechten Fertigstellung zum Schuljahresbeginn ohne größere Probleme, obwohl die komplette Maßname während des Schulbetriebes realisiert wurde: Es kam (bis auf eine Ausnahme bei der Rammkernbohrung) nicht zu Unterrichtsausfall. Was, wie bei der Einweihungsfeier wiederholt zu hören war, vor allem der „vorbildlichen Kooperation mit der Schulleitung und den beteiligten Geschäftsbereichen“ zu verdanken sei.   

Das Ergebnis: Eine voll funktionstüchtige Küche, ein lichtdurchfluteter Mensaraum, sehr gut geschnittene und belichtete Klassen- und Differenzierungsräumen im Obergeschoss mit großzügig gestalteten Aufenthaltsbereich im Flur, und der Neubau fügt sich samt Fassade gut in den Bestand ein.  

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