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„Notfall-KiZ“ – wenn’s klemmt

(Erstellt am 25.03.2020 )

Plakat zur Aktion

Gleichstellungsbeauftragte verweist auf Angebot des Familienministeriums

Willichs Gleichstellungsbeauftragte Diana Schrader macht auf ein Angebot des Bundesfamilienministeriums aufmerksam, mit dem Eltern und ihre Kinder in der Corona-Zeit unterstützt werden sollen: das Bundesfamilienministerium hat den „Notfall-KiZ“ (für Kinderzuschlag) gestartet.  Diana Schrader erinnert, dass die Ausbreitung des Corona-Virus "viele Familien vor große organisatorische aber eben auch finanzielle Probleme stellt: Eltern müssen wegen Kita- und Schulschließungen die Betreuung ihrer Kinder selbst organisieren, können ihrer Arbeit nicht in vollem Umfang nachgehen, sind in Kurzarbeit oder haben wegen ausbleibender Aufträge gravierende Einkommenseinbußen."

Um Familien mit kleinen Einkommen zu unterstützen, hat das Bundesfamilienministerium deshalb den Notfall-KiZ gestartet. Die Regelungen zum Notfall-KiZ sind Teil eines Sozialschutz-Paketes, das bis zum 29. März in Kraft treten soll. Mit diesem Kinderzuschlag (KiZ) unterstützt das Bundesfamilienministerium Familien, in denen der Verdienst der Eltern nicht für die gesamte Familie reicht.

Hürden gesenkt

Durch den "Kinderzuschlag Digital" ist der Zugang zu der Leistung schneller und unbürokratischer geworden. Das ist in Zeiten der Corona-Verbreitung besonders wichtig, weil die Eltern den Antrag nicht persönlich in der Familienkasse abgeben müssen. Ein Online-Antragsassistent spart mit zahlreichen Komfortfunktionen den Gang zur Behörde und unterstützt Eltern bei der Antragstellung. Und ein entscheidender Unterschied zum normalen KIZ ist, dass die Grundlage für den Berechnungszeitraum auf einen Monat beschränkt ist. Dadurch soll die Hürde zum Bezug des Notfall-KIZ gesenkt werden.

Nähere Infos gibt’s ebenfalls online auf der Seite des Ministeriums, so noch einmal Schrader (=> Link unten) .

Es hilft Ihnen weiter

Frau Schrader Telefon: 0 21 56/949-186 E-Mail senden