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Pakusch kündigt Widerstand an (archivierte Seite)

(Erstellt am 14.01.2021 )

Christian Pakusch vor Triebwagen Regiobahn

Vermutung: Änderung des FNP pro Schnellradweg soll S28-Weiterbau stoppen

Die Absicht der Stadt Mönchengladbach, mit Festschreibungen bei der 246. Änderung des Flächennutzungsplans den Radschnellweg zwischen Gladbach und Krefeld zu pushen und planungsrechtlich zu priorisieren, hat in der Willicher Stadtspitze die Alarmglocken schrillen lassen. Natürlich hat auch bei Stadt niemand etwas gegen den zügigen Ausbau des Radschnellwegs – ganz im Gegenteil.

Hintergrund des Willicher Unbehagens ist ein anderer: Der seit Jahren gewünschte Weiter- und Ausbau Regiobahn S28 vom Bahnhof Kaarster See zum Bahnhof Viersen, für den man wegen bestimmter Flächen ein Einvernehmen der Stadt Mönchengladbach benötigt, hängt mit dem geplanten Radschnellweg wegen der dazu benötigten Trasse unmittelbar zusammen.

Ausbau der S28: Die hierfür vorgesehene und nötige Trasse über Schiefbahn und Neersen ist eisenbahnrechtlich gewidmet, wurde jahrzehntelang freigehalten und könnte durchgängig wieder genutzt werden. Eine Machbarkeitsstudie aus 2009 hatte in verschiedenen Varianten die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme eindeutig nachgewiesen – und letztlich gescheitert waren wirkliche Fortschritte in den letzten Jahren immer wieder an der blockierenden Haltung der Stadt Mönchengladbach.

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