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Schulen und Kitas gerüstet

(Erstellt am 22.03.2020 )

Mosaik diverser Willicher Schulen

Corona: Land hat Vorgaben in Sachen Betreuungsanspruch erweitert

Die Willicher Kindertagesstätten und Schulen sind gerüstet: Nachdem das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration den Betreuungsanspruch dahingehend erweitert hat, dass nicht mehr beide Eltern als Schlüsselpersonen angesehen werden müssen, um einen Betreuungsanspruch zu haben, sondern es ausreicht, dass von einem Elternteil eine entsprechende Bescheinigung vorgelegt wird, rechnen die Einrichtungen in Willich ab dem morgigen Montag (ab dann gilt die Regelung) natürlich mit einer höheren Zahl zu betreuender Kinder. Einen Betreuungsanspruch haben demnach auch Eltern, deren Kinder bisher kein Angebot nutzen. Auch für diese Kinder müssen Angebote gemacht werden.

Nicht nur im auch am Wochenende aktiven städtischen Krisenstab, vor allem auf der operativen Ebene hat diese Änderung natürlich für Betriebsamkeit gesorgt. Michael Süßbeck, als Leiter des „Betriebs Kindertagestätten“ letztlich verantwortlich für die Sicherstellung des entsprechenden Betreuungsangebots, hat im Hintergrund viel organisiert, telefoniert und geregelt – und ist nun zuversichtlich, dem erwarteten größeren Bedarf am Montag gerecht werden zu können:

„Wir haben in einigen Einrichtungen Dienstpläne angepasst, bringen kurzfristig Personal anders als geplant zum Einsatz, zumal seitens des Ministeriums ja auch empfohlen wird, Gruppen nur im Ausnahmefall mit mehr als fünf Kinder zu bilden – was natürlich entsprechend in den Einsatzplänen berücksichtigt werden muss.“

Süßbeck ist optimistisch, den erwarteten Ansturm mit seinen Teams in den Kitas bewältigen zu können.

Ähnlich positiv geht Bernd Hitschler, Leiter des Geschäftsbereichs „Schule Sport Kultur“ und ohnehin im Krisenstab der Stadt vertreten, die Situation an: „Seit die entsprechende Info über die Änderung des Anspruchs an die Schulen raus ist, wird an den Grundschulen und an den weiterführenden Schulen in der Stadt lösungsorientiert an tragfähigen Angeboten gearbeitet – und das nach meinem Eindruck sehr erfolgreich.“ Im steten Austausch mit der Schulleiterrunde und nach entsprechenden Rückmeldungen sehe er gute Chancen, dem auch an den Schulen erwarteten größeren Betreuungsbedarf gerecht werden zu können:

„In vielen Fällen haben die Schulleitungen auch schon Kontakt zu den Eltern aufgenommen, sind auch schon Elternbriefe verschickt worden – das läuft gut.“