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Soziale Integration im Quartier

(Erstellt am 28.10.2019 )

Gruppe mit Urkunde

Regierungspräsidentin überreicht Förderbescheid: 364.714 Euro für Begegnungsstätte Schiefbahn

Das "Gesellschaftliche Miteinander in der erweiterten Nachbarschaft" steht im Fokus des Förderprogrammes „Soziale Integration im Quartier“, von dem jetzt Schiefbahn profitiert: Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher überreichte am Montagnachmittag Willichs Bürgermeister Josef Heyes einen Förderbescheid in Höhe von rund 364.714 Euro für die Begegnungsstätte Schiefbahn.

„Damit können wir 90 % der Gesamtkosten von rund 405.237 Euro übernehmen“,

so Birgitta Radermacher. Die Begegnungsstätte Schiefbahn ist ein gewachsener, zentraler Treffpunkt. Zunächst betrieb die Stadt diese selbst als „Altenstube“. Seit der Übernahme der Trägerschaft durch den Caritasverband für die Region Kempen-Viersen 2011 öffnet die Begegnungsstätte zu verbindlichen Zeiten und mit einem großen Programmangebot für viele Besucherinnen und Besuchern. Bürgermeister Heyes:

Das Geld ist auch aus meiner Sicht hervorragend angelegt: Unsere Begegnungsstätten sind Orte des Miteinander, des Treffens, der Kommunikation und der gegenseitigen Hilfen im Ort, auch über Generationen hinweg – und damit mit Sicherheit auch ein Schritt auf dem Weg zu einem Stück Heimatverbundenheit.

Aktuell ist das Gebäude aufgrund starker Schimmelbildung aber nicht nutzbar. Seit Anfang 2019 müssen die organisierten Gruppen schon ohne die Räumlichkeiten planen. Dies stellt für den laufenden Prozess der Quartiersentwicklung ein großes Hindernis dar. Hier setzt nun der Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ an, mit dem Bund und Länder seit 2017 bauliche Maßnahmen zum Erhalt und Ausbau von sozialen Infrastruktureinrichtungen zu Orten des sozialen Zusammenhalts und der Integration in den Kommunen unterstützen.

Teilweise Neubau

Für die Begegnungsstätte Schiefbahn ist dank des Förderpaketes der Erhalt möglich. Durch den teilweisen Neubau soll die Nutzung des Grundstücks erheblich verbessert werden. Geplant sind die Vergrößerung des zweiten Gruppenraums, der Küche und des Büros sowie die Schaffung eines barrierefreien Zugangs zum Garten. 2023 soll alles fertig sein. „Begegnungsstätten sind wichtig, um die Integration aller Menschen unabhängig von ihrem Einkommen, ihrem Alter, ihrer Herkunft und ihrer Religion zu stärken“, so die Regierungspräsidentin bei der Übergabe.

 

Auf unserem Bild bei der Übergabe des Förderbescheids vor herbstlich-pittoreskem Schlossparkpanorama (von links): Britta Oellers (MdL), Dieter Lambertz (stellvertretender Vorsitzender Sozialausschuss), Bürgermeister Josef Heyes, Beigeordnete Brigitte Schwerdtfeger, Regierungspräsidentin Brigitta Rademacher, Lars Siewert (Stadt Willich), Uwe Schummer (MdB), Florian Goldfuß (Dezernernt Bezirksregierung) und Dietmar Winkels (Vorsitzender Sozialausschuss).

Kontakt - für Details bitte Namen auswählen

Herr Siewert Telefon: 0 21 56 / 949-260 E-Mail senden
Herr Heyes Telefon: 0 21 56 / 949-164 E-Mail senden