Stadt Willich

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Ungetrübter Tulpensonntag

(Erstellt am 17.02.2020 )

Kaputtes Glas und Luftschlange

Karneval: Einhaltung des Jugendschutzgesetzes und des Glasverbots wird kontrolliert

Die fünfte Jahreszeit nähert sich mit dem Beginn des Straßenkarnevals ihrem Höhepunkt. Ein karnevalistisches Highlight ist der traditionelle Tulpensonntagszug des Karnevalszugverein Aach Blenge 1969 Anrath e.V. am 23. Februar, der um 13:11 Uhr in Anrath starten wird.

Wie bereits in den Vorjahren wird wieder eine Glasflaschenverbotszone um die Kirche herum eingerichtet. Um Allen ein möglichst ungetrübtes Feiern zu gewährleisten werden Veranstalter, Polizei und der städtische Geschäftsbereich Einwohner und Ordnung gemeinsam auf die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen und des Glasflaschenverbotes rund um die Kirche achten.

Glasverbot

Der Bereich des Glasverbotes im Bereich des Kirchplatzes beginnt jeweils an den Absperrungen an der Neersener Straße in Höhe Dimbkesfeld, an der Kreuzung Viersener Straße und Franz van Kempen Straße, an der Jakob-Krebs-Straße im Bereich Kirche, an der Passage zur Sassengasse und an der Schottelstraße vor dem Kreisverkehr. An diesen Einlasspunkten werden Taschen- und Rucksackkontrollen und - falls erforderlich - auch Leibesvisitationen durchgeführt. Mitgebrachte Glasflaschen, egal ob sie Alkohol enthalten oder nicht, dürfen nicht in die Verbotszone mitgenommen werden. Eine Entsorgung erfolgt in die dazu extra bereitgestellten Müllbehältnisse. Das bereits seit Jahren gültige Glasflaschenverbot gilt für alle Altersklassen und dient insgesamt dem Schutz aller Zugbesucher vor Verletzungen in diesem Bereich. Ebenfalls überwacht werden mögliche Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, also der Verkauf oder Konsum anderer berauschender Mittel wie Haschisch, Marihuana, Cannabis oder synthetische Drogen.

Jugendschutz

Das Hauptaugenmerk der Behörden liegt auf dem Jugendschutz; damit insbesondere auf alkoholisierte Jugendliche unter 16 Jahren. Aber auch für die 16- und 17-Jährigen ist „harter Alkohol“ tabu, so Stephan Adams, Geschäftsbereichsleiter Einwohner und Ordnung bei der Stadt Willich. Er appelliert an den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol und verweist auf die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes (hier in Kurzform):

  • Jugendlichen unter 16 Jahren ist der Kauf und Konsum von Alkohol nicht gestattet.
  • Jugendlichen ab 16 Jahren ist der Kauf und Konsum von Wein, Sekt und Bier erlaubt.
  • Branntweinhaltige Getränke wie Schnäpse, Liköre und Alkopops sowie Zigaretten (auch E-Zigaretten, nikotinfrei) sind erst ab 18 Jahren erlaubt.
  • Der Aufenthalt in Gaststätten und bei Tanzveranstaltungen ist Jugendlichen unter 16 Jahren nur in Begleitung einer personensorgeberechtigten oder erziehungsbeauftragten Person gestattet. 16- und 17-jährigen Jugendlichen ist die Anwesenheit ohne Begleitung bis 24 Uhr erlaubt.

Kontrollen

Adams weist darauf hin, dass konsequent vorgegangen wird und appelliert schon jetzt an die Eltern, darauf zu achten, dass ihre Kinder ohne Alkoholbesitz und nicht alkoholisiert am Tulpensonntagszug teilnehmen. Insbesondere sollten die betroffenen Personen Ausweise bei sich tragen bzw. über Dokumente verfügen, aus denen sich eindeutig die Identität und das Alter bestimmen lassen.

„Auch die Verkaufsstellen von alkoholischen Getränken sind nochmal ausdrücklich auf das Verbot der Abgabe alkoholischer Getränke an Jugendliche hingewiesen worden und werden verstärkt überwacht“, informiert Adams. Nachgewiesene Verstöße der Geschäftsinhaber können zu erheblichen Konsequenzen führen. Was mancher junger Erwachsener nicht weiß: Auch die Weitergabe von legal gekauften alkoholischen Getränken an Jugendliche im Freundeskreis ist nicht zulässig und kann empfindliche Geldstrafen zur Folge haben.

Hilfsangebote

Das Jugendamt ist am Tulpensonntag ebenfalls präsent und verständigt bei Bedarf die Eltern auffälliger Jugendlicher. Für alle jungen Menschen besteht die Möglichkeit in allen Situationen Schutz und Hilfe im Bauwagen des Teams Streetwork/Mobile Jugendarbeit unmittelbar an der Kirche zu finden. Auch das Deutsche Rote Kreuz ist vor Ort und darauf eingestellt, bei Bedarf stark alkoholisierte Zugbesucher medizinisch zu versorgen.

Es hilft Ihnen weiter

Herr Adams Telefon: 0 21 54 / 949-649 E-Mail senden