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Virtueller „Marktplatz Rheinland“

(Erstellt am 28.11.2019 )

Das Trio von der Vergabestelle

Neuerung: Städtische Ausschreibungen ab 2020 nur noch über E-Vergabe

Von Malerarbeiten in einer Schule über die Reparatur eines Buswartehäuschens, die Lieferung von Möbeln, Tiefbauarbeiten bis hin zum Bau eines kompletten Kindergartens: „Die Stadt“ hat immer wieder Aufträge ans Handwerk zu vergeben. Was dann der Job der Zentralen Vergabestelle der Stadt im Schloss Neersen ist: Sie ist für die Abwicklung der Ausschreibungsverfahren zuständig – „und genau hier ändert sich zum neuen Jahr eine ganze Menge“, wie die zuständige Geschäftsbereichsleiterin Maria Feiter (im Bild rechts mit ihrem Team) erläutert.

“Vergabemarktplatz Rheinland“

Auch vor diesem Bereich macht die Digitalisierung nämlich nicht halt. „E-Vergabe“ heißt das Stichwort, also die Vergabe öffentlicher Aufträge ausschließlich auf elektronischem Wege. Hintergrund sind neue gesetzliche Bestimmungen, die alle Städte und Gemeinden verpflichten, ab Anfang 2020 alle Verfahren komplett elektronisch abzuwickeln – bislang galt diese Pflicht nur bei größeren Aufträgen, jetzt eben für alle Aufträge.

Eine Umstellung, die aktuell für die beiden Mitarbeiter in der Zentralen Vergabestelle der Stadt, Andrea Müller und David Reiners, viel Aufklärungsarbeit bedeutet. Künftig werden die Vergabeverfahren der Stadt über den “Vergabemarktplatz Rheinland“ abgewickelt: Auf diesem virtuellen Marktplatz können alle Unterlagen zu Ausschreibungen eingesehen und heruntergeladen werden, was natürlich enorm Papier und Porto spart – und Vorteile für die wirklich interessierten Firmen hat: „Die Unterlagen sind komplett schneller bei den Firmen verfügbar“, so Andrea Müller. Was David Reiners ergänzt:

„Die elektronische Abgabe bedeutet für alle Beteiligten ein Höchstmaß an Sicherheit, denn das Verfahren bestätigt im Workflow umgehend den ordnungsgemäßen Eingang eines Angebotes bei der Vergabestelle – der Bieter ist auf der sicheren Seite.“

Screenshot Vergabemarktplatz

Weiterer Vorteil, Stichwort Transparenz: Unklarheiten oder aufkommende Fragen zu einem Auftrag werden über den Vergabemarktplatz online geklärt – und diese Infos sind dann für alle Bewerber sichtbar. „Absolute Chancengleichheit und Gleichberechtigung. Auch, weil alle Bieter automatisch informiert werden, wenn es zu Änderungen in den Vergabeunterlagen kommt“, so Feiter.

Info-Veranstaltung gut besucht

Das Vergabe-Team hat alle Handwerker und Dienstleister im Stadtgebiet bereits schriftlich über die anstehenden Änderungen informiert. Auch das Angebot einer Infoveranstaltung im Schloss wurde gut angenommen, und das „neue“, rechtlich ohnehin vorgeschriebene Verfahren stößt auf gute Resonanz, was man schon an der Anzahl der Registrierungen ablesen kann: Wer künftig an Ausschreibungsverfahren beteiligt sein möchte, muss sein Unternehmen auf dem Vergabemarktplatz Rheinland registrieren lassen (unser Bild zeigt einen Screenshot, Link: https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/company/welcome.do), was freilich wirklich völlig unkompliziert ist: Besucher werden genau angeleitet, einige Informationen über den Betrieb zu hinterlegen, und  mit Hilfe dieser Angaben und einer dann vergebenen Registrierungsnummer kann die Vergabestelle den betreffenden Betrieb an den städtischen Ausschreibungen beteiligen. Und der kann sein Angebot dann digital über den Marktplatz über ein sogenanntes „Bieter-Tool“ eingeben. „Alles kein Hexenwerk“, so Maria Feiter,

„und bei Problemen oder Fragen können Sich die Unternehmer natürlich an uns wenden.“

Das Verfahren wird also sicherer, transparenter, schneller und vor allem für die Bieter weniger aufwändig, und bei Fragen zum Themenkomplex oder zur Anmeldung hilft das Team der Zentralen Vergabestelle (David Reiners 0 21 56 – 949 231 und Andrea Müller 0 21 56 – 949 232) gerne weiter.   

Kontakt - für Details bitte Namen auswählen

Frau Müller Telefon: 0 21 56 / 949-232 E-Mail senden
Herr Reiners Telefon: 0 21 56 / 949-231 E-Mail senden
Frau Feiter Telefon: 0 21 56 / 949-214 E-Mail senden