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Hundehaltung (Anzeige und Erlaubnis)

Das Landeshundegesetz regelt unter anderem das Anmeldeverfahren (Anzeige oder Erlaubnis). Dies unterscheidet sich nach der Größe oder der Gefährlichkeit der Hunde. Entsprechende Vordrucke für die Anzeige/Erlaubnis finden Sie am Ende dieser Seite.

  1. Kleine Hunde
    Dies sind Hunde, welche weniger als 20 kg wiegen und gleichzeitig eine Schulterhöhe von weniger als 40 cm aufweisen.Solche Hunde müssen lediglich beim Steueramt zur Hundesteuer angemeldet werden; beim Ordnungsamt brauchen sie nicht angemeldet zu werden.

  2. Große Hunde (Anzeigepflicht)
    Dies sind Hunde, welche schwerer als 20 kg sind oder eine Schulterhöhe von mehr als 40 cm aufweisen. Solche Hunde müssen mittels eines Meldebogens bei der Ordnungsamt angemeldet werden. Weiterhin muss der Hundehalter einen Nachweis erbringen, dass der Hund mit einem Mikrochip gekennzeichnet wurde. Ein Nachweis über eine aktuelle, bestehende Haftpflichtversicherung muss erbracht werden. Der Halter muss einen Sachkundenachweis erbringen. Der Sachkundenachweis kann auch bei hierzu zugelassenen Tierärzten absolviert werden.
  3. Gefährliche Hunde (Erlaubnispflicht)
    Dies sind Hunde der Rassen Pitbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier, Bullterrier sowie Kreuzungen unter Beteiligung dieser Rassen (§ 3 Abs. 2 des Landeshundegesetzes). Als im Einzelfall gefährliche Hunde gelten solche, die einen Menschen gebissen haben, einen anderen Hund durch Biss verletzt haben, ohne selbst angegriffen worden zu sein und deren Gefährlichkeit von der Ordnungsamt nach Begutachtung durch das Veterinäramt des Kreises Viersen festgestellt wurde. Ein gefährlicher Hund der genannten Rassen oder ein Mischling unter Beteiligung dieser Rassen darf nur noch erworben werden, wenn ein besonderes privates Interesse oder ein öffentliches Interesse an der Haltung eines solchen Tieres nachgewiesen werden kann. Dies ist bei der Übernahme eines solchen Tieres aus dem Tierheim in der Regel gegeben.
  4. Hunde bestimmter Rassen
    Hierunter fallen vor allem Rottweiler und American Bulldog; die anderen aufgezählten Rassen entnehmen Sie bitte dem Landeshundegesetz.

Pflicht zum Sachkundenachweis

Halter von gefährlichen Hunden oder Hunden bestimmter Rassen müssen zusätzlich neben Haftpflichtversicherung und Mikrochip ein polizeiliches Führungszeugnis einreichen und einen erweiterten Sachkundenachweis erbringen. Dieser Sachkundenachweis muss von Haltern gefährlicher Hunde beim Veterinäramt des Kreises Viersen erbracht werden. Von Haltern von Hunden bestimmter Rassen entweder beim Veterinäramt des Kreises Viersen oder bei einem vom Landesamt für Ernährungswissenschaft und Jagd anerkannten Sachverständigen.

Weiterhin ist ein Fragebogen des Veterinäramtes des Kreises Viersen über die Unterbringung des Hundes auszufüllen, welche bei gefährlichen Hunden noch vor Ort überprüft wird.

Gebühren

Für die Erlaubnis zur Hundehaltung fallen Gebühren zwischen 20 und 90 Euro an.