Stadt Willich

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Kultur & Bildung

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Abraham Rübsteck

Portrait des Schiefbahner Juden Abraham Rübsteck Abraham Rübsteck wurde am 17. Januar 1863 als Sohn von Leyser Rübsteck und Amalia Sophia Kayser in Schiefbahn geboren.

Er war von Beruf Viehhändler. 1905 heiratete er die aus Geilenkirchen stammende Berta Ajacoby. Das Paar hatte drei Kinder: Amalie Leonore, Leo und Helena. Während Leo und Helena kurz nach der Geburt starben, verzog Amalie Leonore nach Köln. Dort bekam sie 1940 ein Kind.

Abraham Rübsteck, der zunächst vermögend war, verarmte unter den Maßnahmen der Nazis immer mehr, musste seine Grundstücke und das Haus auf der Hochstraße verkaufen und zur Familie Kaufmann auf die Schulstraße ziehen.

Von dort ist er dann später nach Köln (zu seiner Tochter?) gezogen. Seine Tochter Amalie Leonore wurde mit ihrem ein Jahr alten Kind im Oktober 1941 von Köln aus nach Litzmannstadt ins Ghetto deportiert. Beide wurden 1942 in Kulmhof vergast.

Abraham Rübsteck blieb dieser Leidensweg erspart - er starb am 13.April 1942 im Jüdischen Krankenhaus Ehrenfeld.

 

"Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist" ( Gunter Demnig )

Standort Hochstraße 46
47877 Willich
Ortsteil Schiefbahn
Lebensweg Deportation - tot

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