Stadt Willich

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Kultur & Bildung

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Albert Rübsteck

Portrait von Albert RübsteckAlbert Rübsteck wurde 1892 als achtes Kind von Hermann Rübsteck und Rosetta Cahn in Schiefbahn geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er vier Jahre lang an der Front und erwarb das Eiserne Kreuz. Nach dem Krieg heiratete er Bertha Herz aus Büderich bei Wesel, das Ehepaar hatte zwei Kinder, Werner (geb.1927) und Ruth (geb.1930)

Der Viehhändler lebte mit seiner Familie in dem Gebäude Vor dem Bruchtor 6 (heute Linsellesstraße 4). 1938 wurde ihm die Ausübung seines Gewerbes untersagt. So sah sich die Familie gezwungen, ihre Wohnung aufzugeben und in das Haus der befreundeten Familie Kaufmann ( Willicher Straße 7 ) zu ziehen.

Nach der Reichspogromnacht wurde Albert Rüsteck am 17.11.1938 in das KZ Dachau gebracht und erst am 9.2.1939 wieder entlassen. In der Folgezeit wurde er zwangsweise zu Tiefbauarbeiten in Krefeld herangezogen.

Am 11.Dezember 1941 wurde die ganze Familie ins Ghetto Riga deportiert. Dort wurde Albert Rübsteck im Außenlager Salaspils 1942 ermordet.

"Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist" ( Gunter Demnig )

Standort Linsellestraße 4
47877 Willich
Ortsteil Schiefbahn
Lebensweg Deportation - tot

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