Stadt Willich

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Kultur & Bildung

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Helene Servos

Portrait von Helene ServosHelene Servos war die Tochter des Anrather Juden Moses Servos und der Klara Kaufmann. Sie war ledig und wohnte im Haus Bahnstr.59.

Zusammen mit ihrer Schwester beantragte sie einen Reisepass zum Zwecke der Auswanderung nach Holland, der ihr wahrscheinlich aber nicht erteilt wurde.

Am 17.7.1939 zog sie nach Krefeld und wohnte dort im Haus Langemarckstraße 243. Von dort aus emigrierte sie im Oktober 1939 nach Belgien.

Von Drancy in Frankreich aus wurde Helene Servos am 10.8.1942 nach Auschwitz deportiert, Dort wurde sie am 11.September 1942 ermordet. 1951wurde sie vom Amtsgericht Krefeld offiziell für tot erklärt.

"Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist" ( Gunter Demnig )

Standort Jakob-Krebs-Straße
47877 Willich
Ortsteil Anrath
Lebensweg Deportation - tot

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