Stadt Willich

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Achtung Stolperstein!

mit Bernd-Dieter Röhrscheid, Historiker

Stolpersteine für die Familie Kaufmann vor dem Haus Schulstraße 2Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist, sagt der Kölner Künstlers Gunter Demnig und hat 1992 das Projekt „Stolpersteine" ins Leben gerufen. Mit im Boden verlegten Gedenktafeln, sogenannten Stolpersteinen, wird an das Schicksal der Menschen erinnert, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, vertrieben, ermordet, deportiert oder in den Selbstmord getrieben wurden. Vor den Häusern, in denen die Opfer gelebt haben, werden kleine Messingsteine mit Lebensdaten in den Bürgersteig eingelassen und sollen die Passanten gedanklich „stolpern" lassen. Inzwischen liegen „Stolpersteine" in über 500 Orten Deutschlands und in mehreren Ländern Europas. Vielleicht seid auch Ihr schon einmal über einen solchen Stein in Willich „gestolpert", denn auch hier gibt es sie. Wir zeigen Euch, wo einige liegen, und erzählen über die Menschen, an die sie erinnern. Ihr reibt die Steine auf Papier durch, fotografiert sie oder formt sie ab und bringt danach alles zur NS-Dokumentationsstelle „Villa Merländer" nach Krefeld.

Anmeldung: Jutta Saum, Tel.: 02154 / 949 - 628 oder jutta.saum@stadt-willich.de

Datum 11.10.2021 bis 13.10.2021, 09.30 bis 12.30 Uhr
Veranstalter Kulturteam Stadt Willich - Jutta Saum
Telefon: 02154 / 949 -628
E-Mail: jutta.saum@stadt-willich.de
Typ Kulturrucksack

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