Stadt Willich

Willich & ich

Inhalt

Behindertenbeauftragter

Hans Lehmann und Margareta Schach-Walochny

Hans Lehmann (im Bild links) ist der ehrenamtliche Behindertenbeauftragte für den Bereich der Stadt Willich. Bei der Stadtverwaltung ist Margareta Schach-Walochny (im Bild rechts) seine Ansprechpartnerin.

Kontaktdaten

Behindertenbeauftragter Hans Lehmann
E-Mail: behindertenbeauftragter@stadt-willich.de
Mobil: 0173 / 5 34 09 11

Falls Hans Lehmann telefonisch nicht erreichbar ist, hinterlassen Sie bitte auf der Mailbox Ihre Rufnummer. Er wird Sie sobald wie möglich zurückrufen.

Wo und wie kann geholfen werden?

Hans Lehmann kann Hilfen anbieten, Wege aufzeigen und Kontakte herstellen - aus rechtlichen Gründen kann er aber keine Beratung in rechtlichen Fragen durchführen oder innerhalb von Widerspruchs-, Klageverfahren oder sonstigen Rechtsstreitigkeiten tätig werden.

Sprechzeiten in den Ortsteilen

Herr Lehmann wird seine einstündigen Sprechstunden wieder aufnehmen. Starten wird er am 11.08.2021 (2. Mittwoch im Monat) in Anrath und am 25.08. (4. Mittwoch im Monat) in Neersen. Dies ist zunächst auch der monatliche Turnus für die Folgezeit (nur Anrath und Neersen).

Erstmalig ab 16.02.2022 wird die Sprechstunde in der Begegnungsstätte in Schiefbahn, Hochstraße 67, wieder jeden dritten Mittwoch im Monat stattfinden.

Ab Oktober 2022 finden die Sprechstunden auch wieder in (Alt)-Willich in der Begegnungsstätte/Altenhilfe e.V., Kaiserplatz 1 statt.

Zu folgenden Terminen steht Herr Lehmann für ein persönliches Gespräch jeweils zwischen 17 und 18 Uhr zur Verfügung:Die Sprechzeiten bzw. - Stunden sind jeweils mittwochs und zwar wie folgt:

  • Erster Mittwoch im Monat in Willich, bei der Altenhilfe e.V., Kaiserplatz 1
  • Zweiter Mittwoch im Monat in Anrath, im Verwaltungsgebäude, Viersener Straße 2
  • Dritter Mittwoch im Monat in Schiefbahn, in der Begegnungsstätte, Hochstraße 67
  • Vierter Mittwoch im Monat in Neersen, in der Begegnungsstätte, Minoritenplatz 29

Jahresbericht 2021

An insgesamt 4 Tagen fanden im Zeitraum vom 11.08.2021 bis 22.09.2021 die Sprechstunden (von 17.00 Uhr - 18.00 Uhr) in den Stadtteilen Anrath und Neersen statt. Wegen der aktuellen Lage (Corona, Covid 19) fielen Sprechstunden bis auf Weiteres aus. Es erfolgten aber insgesamt 36 telefonische Beratungen und 3 Ortsbegehungen wegen der Einhaltung des Barrierefrei-Konzeptes. An 2 Terminen wurden unter Einhaltung der Hygienevorschriften (Mund-Nasen- Schutz, Abstandsregel, Hände desinfizieren etc.) Hausbesuche durchgeführt um hier Beratungen zu tätigen.

Die Themen der Beratungen bzw. Anliegen oder Fragen von Ratsuchenden waren:

Diese Beratungen oder Fragen, die zum größten Teil aufgrund der Lage (Corona) telefonisch erfolgten, bezogen sich auf die unterschiedlichsten Themen wie:

  • Hilfe bei Antragstellung an die Kranken- bzw. Pflegekasse (Kostenerstattung etc.)
  • Verlängerung bzw. Änderung vom Schwerbehindertenausweis
  • Freizeitmöglichkeiten und Angebote für psychisch behinderte Menschen
  • Erst- oder Änderungsanträge an das Versorgungsamt
  • Pflegegeld/Pflegegrad für Behinderte
  • Hilfe bei Rentenantragstellung
  • Neuanschaffung von Behindertenfahrzeugen
  • Behindertengerechter Umbau vom vorhandenen Kraftfahrzeug
  • Hilfsmittelversorgung
  • Wohngeld für Behinderte
  • Barrierefreie Wohnungen oder deren Umbau
  • Widerspruchsverfahren beim Versorgungsamt
  • Unterstützung im täglichen Haushalt
  • Parkerleichterung/Parkausweis für Menschen mit Handicap (blau)

Maßnahmen des Behindertenbeauftragten:

je nach Anfrage oder Anliegen der Ratsuchenden

  • Verweis an den Landschaftsverband Rheinland (LVR Köln)
  • Verweis an das „V.O.M.P. Management Willich" wegen barrierefreier Wohnung
  • Verweis an die Rentenberatungsstelle/Rentenversicherungsträger
  • Verweis an Sozialverbände z.B. VdK Kreis Viersen
  • Verweis an die Bürgerbüros
  • Verweis an das Integrationsamt bzw. Integrationsfachdienst (IFD) in Köln
  • Verweis an Selbsthilfegruppen
  • Verweis an Fachanwälte
  • Verweis an das Ordnungsamt bzw. Technische Büro wegen Sondergenehmigungen/Parkerleichterungen
  • Teilnahme an externen Veranstaltungen (z.B.: Netzwerk Schiefbahn)
  • Teilnahme an der Gesprächsrunde im Kudl in Neersen zum Thema: "Inklusion in Willich zwecks Förderung der Bildungs- und Beschäftigungschancen für Menschen mit Handicap in Lettland"

Profile der Ratsuchenden:

Frauen sowie auch Männer nehmen die Beratungen gleichermaßen in Anspruch. Sie sind mit unterschiedlichen Graden der Behinderung (GdB) und Merkzeichen betroffen. Der Grad der Behinderung von den Ratsuchenden liegt zwischen 30 und 100, mit und ohne Merkzeichen.

Empfehlung:

Das Thema „barrierefreie Wohnungen bzw. Wohnraumanpassung" muss auch, weiterhin, bei künftigen Planungen noch viel stärker mit einbezogen werden, denn bei der Vermittlung von diesen Wohnungen gibt es immer noch Schwierigkeiten Angebot und Nachfrage zu erfüllen. Aufgrund der gesetzlichen Vorschriften im Rahmen von Planungs- und Finanzierungsverfahren für den öffentlichen Verkehrsraum möchte ich nach wie vor weiter angehört und beteiligt werden.

Nächste Ziele:

  • Kontaktaufnahme zu weiteren sozialen, caritativen Einrichtungen und Verbänden
  • Kontaktaufnahme zu Behindertenbeauftragten umliegender Städte und Gemeinden
  • Kontaktaufnahme zu Therapeuten z.B. Kinder- Erwachsenen- und Sprachtherapie
  • Teilnahme an Gesprächskreisen des Sozialverbandes VdK Nordrhein-Westfalen
  • Weiterer Ausbau eines Netzwerkes
  • Teilnahme der Praktikertreffen zum Thema „Teilhabe schwerbehinderter Menschen am
  • Arbeitsleben" in Viersen
  • Kontaktaufnahme zu den Büros Ergänzende Unabhängige Teilhabe-Beratung (EUTB)
  • in Viersen-Dülken und Brüggen
  • Kontaktaufnahme zur Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Münster zur politischen
  • Partizipation von Menschen mit Behinderung in den Kommunen in NRW
  • Erstellung der Webseite: Inklusions Kompass Willich www.inklusions-kompass-willich.de

An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, dass mir die Arbeit nach neun Jahren immer nochsehr viel Spaß macht und immer wieder eine Herausforderung ist. Ich freue mich, als Behindertenbeauftragter der Stadt Willich nach bestem Wissen und Gewissenarbeiten zu dürfen, behalte mir jedoch vor ob ich zum Ende 2022 mein Amt weiter ausführen werde.