Schlossfestspiele Neersen

  • Logo Facebook

Unternavigation

Schlossfestspiele

Inhalt

Presse und Aktuelles

Was sagt die Presse zu unseren Inszenierungen ? Hier erfahren Sie es. Außerdem stellen wir Ihnen unsere aktuellen Pressemitteilungen zur Verfügung.

Karina Schweizer: Pressesprecherin Schlossfestspiele 2021

Regieassistentin Karina SchweizerDie Deutsch-Kasachin Karina Schweizer sammelte ihre ersten Theatererfahrungen in der Schulzeit, wo sie in fast jeder Inszenierung eine Rolle übernahm. Gleichzeitig arbeitete sie im journalistischen Bereich und begann, Kurzgeschichten und Krimis zu schreiben, für die sie Auszeichnungen erhielt. Aktuell befindet sie sich noch mitten im Germanistik-Studium an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf.

In diesem Sommer ist sie für den Pressebereich der Schlossfestspiele zuständig und übernimmt zum ersten Mal die Regieassistenz bei dem Abendstück Floh im Ohr.

Zehntausendster Besucher bei den Festspielen!

Zehntausendster Besucher bei den FestspielenDie Schlossfestspiele begrüßen ihren 10.000 Besucher! Martin Ulrich (2.v. rechts) aus Düsseldorf saß am 03.08.gemeinsam mit seiner Frau Tanja und einem befreundeten Ehepaar zum ersten Mal in unserem Publikum. Die Idee zum Besuch hatte das befreundete Pärchen, welches in ihrem Nordsee-Urlaub zufällig den Bericht der "Lokalzeit aus Düsseldorf" über uns gesehen hatte und sich noch vor Ort Tickets bestellte. Beim Einlass zur heutigen Vorstellung von "Sommernachtstraum" wurde Martin Ulrich als 10.000 Besucher der diesjährigen Spielzeit gezählt und wurde zu diesem besonderen Anlass von unserer Vorstandsvorsitzenden Sabine Mroch (rechts), unserem Intendanten Jan Bodinus (2.v.links)und unserer Geschäftsführerin Bärbel Blomen (links) beglückwünscht. Er erhielt neben einer Präsenttasche und einem Strauß Blumen einen Gutschein für zwei Personen für die Premiere eines Abendstückes der Spielzeit im nächsten Jahr. Wir wünschen Martin Ulrich viel Spaß bei seinem ersten Festspielbesuch heute, sowie viel Freude im nächsten Jahr!

Ein Sommernachtstraum

Szenenbild aus dem Theaterstück "Ein Sommernachtstraum"

Ein schrilles Spiel mit der Liebe

Das ist kein Sommernachtstraum, das ist eine Sommernachtshalluzination! So bunt, so wild und so verrückt wie bei den Schlossfestspielen ist die Komödie „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare wohl selten inszeniert wurde. Mit grellen Kostümen, lauter Musik und einer wilden Choreographie werden Dialogeentgegengesetzt, die sich an die strenge Ordnung eines Versmaßes halten und fast ausschließlich in ein Reimform verfasst sind. Großstadt- Gören sind in einem idyllischen Wald voller Elfen und Romantik vergebens. Und obwohl sich alles um das Thema Liebe dreht, sucht man Kitsch und Romantik vergebens. Obwohl- oder auch gerade weil- es so schrill, chaotisch und laut zugeht, kam die Aufführung bei der Vorpremiere am Freitag sehr gut an. Die Atmosphäre der fröhlichen Party, die da auf der Bühne gefeiert wird, schwappt über das Publikum. Dazu trägt natürlich auch die Leistung der Darsteller bei, die ihre Sache allesamt großartig machen. (Rheinische Post vom 27.07.2021)

Moderne Version von Shakespeare „Ein Sommernachtstraum“ feiert umjubelte Festspiel- Premiere in Neersen.

Die Handlung des Stücks spielt auf mehreren Ebenen, die miteinander verwoben sind. Da ist zunächst der Hof von Herzog Theseus, der vor der Hochzeit mit Amazonenkönigin Hippolyta. Sein Vasall und Zeremonienmeister Egeus möchte seine Tochter Hermia mit Demetrius verheiraten, die jedoch in Lysander verliebt ist. Hermias Freundin Helena liebt jedoch Demetrius, der Hermia aber nicht aufgeben will.

Carsten Richter hat für die Übersetzung und Bearbeitung der alten Verse gesorgt und die Irrungen und Wirrungen ins Hier und Jetzt versetzt. Scheinbar moderne Züge stammen dabei aber durchaus von Shakespeare.

Liebe und Begierde, Traum und Wahrheit (so lautet auch das Motto von den Festspielen) – das alles hat Shakespeare in „Ein Sommernachtstraum“ dargestellt.

Jan Bodinus hat dies auf heutige Gegebenheiten übertragen. Hermia und Helena, Lysander und Demetrius ist die Selbstinszenierung fürs nächste Selfie am allerwichtigsten. Ihre Kommunikation läuft oft nicht mehr Auge in Auge, sondern nur über Sprachnachrichten auf dem allgegenwärtigen Smartphone.

Bei Getränken, Popcorn und berauschenden Tabakwaren schauen sie sich wie im Kino das Chaos der Gefühle an, dass die Figuren meist selber verursacht haben.

Am Ende gibt es verdientermaßen langanhaltenden Applaus. (WZ vom 26.07.2021)

Ein Sommernachtstraum wird in Neersen Wirklichkeit

Graffiti im Wald von Athen, Liebesschwüre in Versen per Handy-Sprachnachricht und ein Puck in Netzshirt und Lackhose, der als DJ auflegt.

Die große Komödie von William Shakespeare hat auf der Festspielbühne in Neersen Premiere gefeiert und in einer modernen Umsetzung das Publikum begeistert. Das Team um Intendant und Regisseure Jan Bodinus hat eine eigene Interpretation des berühmten, schon oft gespielten und verfilmten Stücks gefunden, die richtig Spaß macht.

Bekloppt sollen die Kostüme sein, aber trotzdem ästhetisch anzusehen. Das war die Vorgabe an Kostümbildnerin Nuschin Rabet, was sehr gut gelungen ist. Besonders Feenkönig Oberon ist mit zotteligen Haaren und offenen Hawaii- Hemd und Dosenbier ein Hingucker.

Shakespeares Sommernachtstraum handelt von den Fragen „Welches Selbstbild habe ich? Wie kann es sich in einer Nacht ändern? Wie ändert sich eine Gesellschaft?“, sagte Regisseur Jan Bodinus zur Pressekonferenz vor der Premiere. Für die Neersener Schlossfestspiele haben Bodinus und sein Team die Erzählung modern umgesetzt, mit moderner Technik und moderner Musik.

Das Stück dauert ungefähr 130 Minuten und wird ohne Pause gespielt. (Kempen Kompakt)

Floh im Ohr

Szene aus Floh im Ohr mit Kalle Pohl

Intendant Jan Bodinus muss den Schalk im Nacken sitzen gehabt haben, als er sich an die Inszenierung des Stücks „Floh im Ohr“ machte, mit dessen Premiere am Samstag die Abendvorführungen vor der Kulisse des Neersener Schlosses eröffnet wuViele der Wortspiele, gewollten Versprecher und Wortneuschöpfungen tragen die Handschrift des Kölners, der seit 30 Jahren als Komiker auf Bühnen und im Fernsehen zu sehen ist. Auch in Neersen war der 69-Jährige bereits zu sehen: 2018 hatte er die Hauptrolle in der Komödie „Charlys Tante“.

Und wie schon vor drei Jahren, kommt Pohl auch in diesem Sommer gut an bei den Zuschauern. Die 200 Premiere-Gäste, die am Samstagabend auf der Tribüne des Freilufttheaters Platz nehmen durften, lachten viel und hatten sichtlich Freude an der Aufführung, die sie nach zwei Stunden mit Standing Ovations beklatschten.rden. Aber auch Komödiant Kalle Pohl, der gleich zwei Rollen spielt, hat seinen Teil dazu beigetragen, dass aus der mehr als 100 Jahre alten Komödie des Franzosen Georges Feydeau ein Stück geworden ist, das nicht nur durch die Handlung, sondern vor allem durch seinen Wortwitz begeistert.

Neben Kalle Pohl glänzt vor allem Fabienne Hesse, die erstmals zum Ensemble der Schlossfestspiele gehört und ganz schnell zum Publikumsliebling werden dürfte. Als Lucienne Homenidès De Histangua muss die gestandene Schauspielerin und Musicaldarstellerin gar nicht viel sagen, weil sie mit ihrer wunderbaren Mimik alles ausdrücken kann. Betont wird der herrlich gouvernantenhafte Auftritt durch das hochgeschlossene Kostüm und die spitze Brille. Im zunehmenden Chaos der Handlung ist sie die Einzige, die stets die Contenance bewahrt.

Im krassen Gegensatz dazu steht ihr Gatte Carlos, dem Darsteller Dimitri Tellis das feurige Temperament eines spanischen Hasardeurs verleiht, was dem Stück eine gewisse Rasanz gibt. Sehr komisch ist der Auftritt von Sören Ergang, ein weiterer Neersener Neuzugang, dessen Bühnenfigur Camille Regisseur Jan Bodinus mit einem Sprachfehler ausgestattet hat. So wird aus „in cognito“ schnell „in omnito“, aus „Katze“ wird „Atze“ und aus „Bitte“ – klar: „Titte“. Abhilfe schafft schließlich eine „Aumenlatte“, sprich Gaumenplatte.

Mehr sehen würde man gerne von Beatrice Kaps-Zurmahr, die mit großer Bühnenpräsenz und einem sympathischen, schelmischen Gesichtsausdruck die Hotelbesitzerin Olympe Ferraillon spielt. Und tatsächlich wird ein Teil des Ensembles auch im zweiten Abendstück, „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare, das am 24. Juli Premiere feiert, wieder zu sehen sein. Neben Sören Ergang und Beatrice Kaps-Zurmahr stehen dann auch Nicole Spiekermann, die bei „Floh im Ohr“ die Rolle der Colette mit Bravour meistert, und Stefan Gebelhoff, der als Arzt und Schwerenöter für Unruhe sorgt, wieder auf der Bühne.

Aber auch die Komödie „Floh im Ohr“ bleibt im Spielplan. Bis zum 6. August soll es noch 21 Aufführungen des kurzweiligen, spaßigen Stücks geben. Überhaupt erwartet das Neersener Publikum ein toller Theatersommer. Neben den drei großen Stücken „Doktor Dolittle und seine Tiere“ für Kinder ab vier Jahren und den Abendstücken „Floh im Ohr“ (an dem übrigens auch Jugendliche Spaß haben) und „Ein Sommernachtstraum“, gibt es im Rahmenprogramm unter anderem die Gastspiele „Tigerwild“, „Leise kann doch jeder“, „Allein mit Audrey Hepburn“, „Das Boot ist voll“, „Miss Daisy und ihr Chauffeur“ sowie „Sissi – Kaiserin der Herzen“. Den Abschluss bildet Mitte August die Opern- und Operettengala im Schloss. (Rheinische Post vom 20. Juni 2021)

 

 

 

 

 

 

Aktuelle Meldungen

Pressemitteilung | 09.09.2021 Zwischen Küche und Theater
Sabine Mroch
Aktuelle Podcast-Folge „47877-Post aus Willich“ mit Sabine Mroch

Pressemitteilung | 31.08.2021 Veranstaltungen erst 2022
Kabarettist Sascha Korf
Kabarett mit Sascha Korf und Matinée "Klangvoller Perspektivwechsel" geschoben

Pressemitteilung | 30.06.2021 Guido Görtz zu Gast
Guido Görtz, stellvertretender Bürgermeister
Sechste Folge des Podcasts „47877 - Post aus Willich“ ab Freitag online

Corona-Virus | 16.06.2021 Nur mit Mundschutz und Test
Blick auf Rückseite der Tribüne 2021
Nach wie vor Auflagen in Sachen Besuch der Schlossfestspiele Neersen

Abonnieren Sie unseren Newsletter "Schlossfestspiele", wenn Sie regelmäßig über aktuelle Meldungen unseres Freilichttheaters informiert werden möchten. Ihren Wunschnewsletter können Sie über das Formular am Seitenende auswählen und nach Eingabe einer gültigen E-Mail-Adresse bestellen.